Archiv der Kategorie: Geburt

Meisterliche Alleingeburt mit 5050 Gramm – Baby

Möchtest Du wissen, warum ich seit Tagen wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Gegend laufe? Ich krieg´ mich gar nicht mehr ein! Ich bin am Feiern und Jubeln, wegen DIESEM Geburtsbericht!
Lies hier, in welche Welt Eileen eintauchen durfte, die ein 5050g-Baby geboren hat:

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Wie Du Dich über Deine Yoni für die Geburt vorbereiten kannst – ein intimes Interview

Massage kennen die meisten Menschen als Durchkneten gewisser Körperpartien zwecks Heilung oder Wellness. Eine ganz andere Form der Massage bietet Ilona Tamas.

Ilona ist Gesundheitspraktikerin für weibliche Sexualität & Frauenmassage. Dieses Alleinstellungsmerkmal macht sie für diesen Blog so richtig interessant, denn wenn Du das Buch Meisterin der Geburt bereits gelesen hast, dann weißt Du, wie wichtig das Auseinandersetzen mit Deiner Sexualität für die Geburt Deines Kindes ist. Insbesondere dann, wenn Du statt Geburtsschmerz lieber in die Geburtslust kommen willst.

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Ilona Tamas

Freu Dich auf ein intimes Interview mit Ilona Tamas und lies, welchen Selbstcoaching-Tipp ich ihr entlocken konnte.

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Hebamme zu spät: Britta´s selbstbestimmte Geburt im Wasser

Manche Geburten sind so schnell und unspektakulär, dass es gar keinen Geburtsbericht dazu gibt. Diese „einfachen“ Geburten haben trotzdem ihre eigene Geschichte; denn bevor es so einfach wurde, erleben manche Frauen erst negative Erfahrungen. Eine dieser Frauen, die aus einer negativen Krankenhaus-Erfahrung heraus ihre Selbstbestimmung entwickelt hat, ist Britta. Ich habe ihr 5 Fragen gestellt:

1. Britta, welche Geburtserfahrungen hast Du?

Ich habe 5 Kinder geboren, 4 davon im Wasser und die letzten 2 zu Hause. Das letzte Kind war eine Alleingeburt, da die Hebamme zu spät kam. Es war für mich ein Weg zur freien selbstbestimmten Geburt. Bei der ersten wusste ich noch nichts und verließ mich auf die Ärzte im Krankenhaus. Das war schlecht. Es hat mir die Bindung zu meiner ersten Tochter genommen.
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Mia und ihre 2. UC… Wenn das Geschwisterkind die Geburt filmt.

Heute habe ich ein ergreifend schönes Interview mit Videoanhang für  Dich. Lies, mit welcher Grundhaltung Mia an ihre Geburten geht und wie ihre Kinder davon profitieren.

1. Mia, wieviel Kinder hast Du geboren und wieso hast Du Dich für die unassistierte Geburt entschieden?

Ich habe insgesamt vier Kinder geboren. Davon die ersten beiden im Krankenhaus.
Im Nachhinein betrachte ich den Ablauf der ersten schon als recht traurig gelaufen, denn ich war doch schon immer sehr natürlich und mit einem guten Urvertrauen bestückt. Aber: ich war Jung, noch nicht so selbstbewusst und das erste Kind. Es „gehörte sich so“. Ich merkte bereits den späten Abend, dass es bald losginge, aber wir blieben zuhause und guckten noch einen Film und dann wurde geschlafen. Ich wusste ja, dass es erst „bald“ soweit ist. Am nächsten Morgen (40+2) wurde der Druck „du musst langsam Bescheid geben“ größer. Mein Vater war zum fahren engagiert – somit war ein Bescheid geben nötig. Aber ich wollte noch nicht. Warum auch? Es gab für mich noch keinen Grund. Gegen etwa 11 Uhr riefen wir dann aber dort an und gaben Bescheid. Ich hab schließlich schon über 12 Stunden gewartet mit dem Bescheid geben. Da war es dann wieder: „es gehört sich so!“. Ich habe mich immer noch nicht danach gefühlt. Aber es gehörte sich so. Um 12 Uhr waren wir in der Klinik, 10-15 Minuten später platzte die Blase, zwei Stunden später war mein erstes Kind geboren. Aber in der Zwischenzeit geschah viel: bis zu den Presswehen verhielt und sprach ich normal, die Hebamme vor Ort nahm mich nicht ernst. Dazu war ich doch die junge, dumme und naive die keine Ahnung hat. Ich musste ihr viermal mit Nachdruck sagen das sich wirklich was tut, bis sie genervt kam und guckte. Tja, da war der Kopf schon fast da. Was passierte? Mia und ihre 2. UC… Wenn das Geschwisterkind die Geburt filmt. weiterlesen

Geburtsbericht: Selbstbestimmte Geburt allein zu Haus

Heute möchte ich Dir eine weitere Meisterin der Geburt vorstellen. Sie heißt Fanny und hat als Erstgebärende eine selbstbestimmte Geburt ganz allein in ihrer Wohnung gemeistert. Ihr Bericht ist lang und wie Du zwischen den Zeilen lesen kannst, wird klar, wieviel intensive Vorbereitungszeit sie geleistet hat, welche Bücher sie verschlungen hat und warum sie letztendlich ganz allein ihr Mädchen geboren hat. Außerdem erfährst Du welche Hauptrolle Blumenkohl während einer Geburt einnehmen kann.

Hier kommt Fanny´s Geburtsbericht:

Die selbstbestimmte Geburt meiner ersten Tochter

Leila erblickt das Licht der Welt in der heimischen Badewanne… Hier
lag ich die letzten Monate täglich drin. Meine Haut konnte sich hier quasi entspannen, denn in meiner Schwangerschaft war alles rosig, aber eben meine Haut etwas zu sehr: ich blühte am ganzen Körper. Die einen haben Symptomverbesserungen, die anderen – einschließlich meiner Person – erleiden ihre „chronische Erkrankung“ um ein vielfaches schlimmer. Die Schulmedizin bezeichnet mein Leiden landläufig als „Neurodermitis“: diese starke Ausprägung mit all seinen Eigenheiten ist eine sogenannte „Schwangerschaftsdermatose“. Die Gänsefüßchen verraten, dass ich
mit solchen Deklarationen wenig anfangen kann beziehungsweise meiner Meinung nach diese die Symptome manifestieren. Kurz: Ich
war feuerrot, habe mich blutig gekratzt, sah öfter aus wie verprügelt oder verbrannt und hab die Beine jetzt voller Narben, die an Pocken, Masern oder Akne erinnern.
Das war ein kurzer Abriss zu „Beschwerden“ in meiner Schwangerschaft. Ich habe kaum zugenommen (die obligatorischen Kilos, aber numerisch benennen kann ich es jetzt nicht, weil ich mich nur sporadisch gewogen habe), hatte im zweiten Drittel ziemlich üble Launen dem Kindsvater gegenüber, der diese aber freudestrahlend weggesteckt hat und konnte die letzten zehn Tage der Schwangerschaft (inklusive der ersten zehn nach Geburt) so gut
wie gar nicht laufen, wenn dann nur unter großen Schmerzen: wie sich im Nachhinein klärte, passiert das ab und zu, dass sich ein weibliches Becken so verschiebt, dass das Resultat dann Schmerzen verursacht…
So, nun aber zum schönsten uuuuund doch  Geburtsbericht: Selbstbestimmte Geburt allein zu Haus weiterlesen

300 Tage schwanger: Warum ich auf Naegele pfeife…

Heute vor einem Jahr habe ich unser 3. Kind geboren.

Am 300. Zyklustag!

300 Tage schwanger, Terminüberschreitung, ET+, ET+3, ET+10, Wehen einleiten, Wehen anschubsen, Wehen locken, Geburtseinleitung, Wie weit über ET gehen?
300 Tage schwanger

Würde sich Franz Naegele eigentlich im Grabe umdrehen, wenn er wüßte, dass ich mich nicht an seine Regel halte? Laut Naegele dauern Schwangerschaften nämlich nur 280 Tage!

Was hätte mir wohl geblüht, wenn ich mich nicht auf mich selbst verlassen hätte? Engmaschige Kontrollen, psychischer Druck, das Betteln um Fristverlängerung, Zweifel und Angst: ich kann noch, ich schaff noch ein paar Tage, aber mein Baby? Ist es noch versorgt? … Und dann diese wirklich weitreichende Entscheidung über die Geburtseinleitung. Diese hammermäßige Manipulation, die all den GeburtsFrust und unsäglichen Schmerz produziert. 300 Tage schwanger: Warum ich auf Naegele pfeife… weiterlesen

VBAC Interview: 2 Alleingeburten nach Kaiserschnitt

Liebe Blogleserin,

Heute habe ich wieder ein Interview für Dich! Ich habe 6 Fragen an Alleingeburtlerin Nadine gestellt, die zwei ihrer drei Kinder ohne Hebamme und ohne Arzt geboren hat.

1.  NADINE, WIE KAM ES ZUR ERSTEN ALLEINGEBURT?

Da die erste Geburt in meinen Augen so schrecklich war und ich von Ärzten eh nicht viel halte, war das die einzige und vernünftigste Lösung, und wie ich hinzu fügen darf: meine Beste!

2. MAGST DU SCHILDERN, WAS KONKRET SO SCHRECKLICH WAR?

Ich bin mit Wehen ins Krankenhaus, gleich das nächste in unserer Nähe. Ich wollte unbedingt einen Kaiserschnitt, aber die Ärzte haben mich wieder weggeschickt mit den Worten das sei kein Wunschkonzert. Und so bin ich mit meinem Mann nach Hause und wir wollten es alleine versuchen. VBAC Interview: 2 Alleingeburten nach Kaiserschnitt weiterlesen

NEUERSCHEINUNG Das Selbstcoaching-Buch für mehr Geburtslust & Selbstermächtigung

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Wenn Geburt eine Krönung ist

Neulich habe ich mal wieder in Mary’s Blog nach der Anzahl der erfassten Alleingeburten geschaut. Da entdeckte ich das Kommentar einer 44jährigen:

„Nach 2 ambulanten Geburten, 5 Hausgeburten, darunter Zwillinge, war die Alleingeburt meines 8. Kindes die Krönung meiner Geburtserfahrung, die mich als Frau zurück zu meinen Wurzeln führte, in meine weibliche Urkraft und das Vertrauen in diese Stärke.“

Schön oder?

Ich bekomme bei den Schlüsselworten „weibliche Urkraft, Vertrauen & Stärke“ jedesmal eine Gänsehaut – davon brauchen wir Frauen ganz viel! – Aber noch mehr berührt mich ein anderes Wort: „Die Krönung“!

Bitte lass es dir mal so richtig auf der Zunge zergehen:

K R Ö N U N G

Diese Frau muss es schließlich wissen. Sie hat 8 Kinder auf die Welt gebracht: Im Krankenhaus, im Geburtshaus, zu Hause und komplett allein. Sie kennt DEN Unterschied! Und diese 44jährige bezeichnet ihre Alleingeburt nicht als kleines i-Tüpfelchen, sondern als Krönung.

Warum kann eine Alleingeburt eine Steigerung sein?
Was können wir daraus mitnehmen?
Müssen wir erst 8 Kinder bekommen, um dieses Geheimnis zu verstehen?

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Die Frage der Geburtskomplikationen meistern

„Ich wüsste gern, wie Frauen, die bewusst allein gebären mit Komplikationen umgehen? Ja, sie mögen selten sein. Aber was, wenn doch eine Schulterdystokie kommt? Oder eine Plazenta praevia? Oder increta? Oder bei der BEL was klemmt? Oder ein Nabelschnurvorfall? Wie wird damit umgegangen?“

Ja, wie wird damit umgegangen?

Die Herangehensweisen sind natürlich von Frau zu Frau völlig unterschiedlich und dennoch sehr bewusst! Es ist ja nicht so, dass Alleingeburtlerinnen wie kopflose Gebär-Hennen durch die Gegend rennen! Nein, sie treffen ziemlich bewusste Entscheidungen und gehen durch die Eigenverantwortung gleichzeitig auch in die Selbstermächtigung und benutzen alle Intelligenzen, die ihnen zur Verfügung stehen. Die Frage der Geburtskomplikationen meistern weiterlesen