Wenn die Erstgebärende mehr weiß, als die Hebamme …

Im Folgenden darf ich den Geburtsbericht von R. mit Dir teilen. Sie hat ihrem Bericht zwar eine eindeutige Überschrift gegeben, aber ich habe mir erlaubt, diesen Bericht mit genau dieser Titelzeile „Wenn die Erstgebärende mehr weiß als die Hebamme … “ zu schmücken. Warum ich dieser Ansicht bin liest Du am besten selbst:

GAST-GEBURTSBERICHT von R.

Lara´s Geburt

Schon am Anfang der Schwangerschaft haben wir entschieden, dass wir eine Hausgeburt machen werden. Die Vorstellung, im Spital von irgendjemand Unbekanntem (Hebammen, Ärzte..) empfangen und begleitet zu werden, und vielleicht zu Geburtspositionen oder Interventionen gedrängt zu werden, war sehr abschreckend für uns.

Das Geburtshaus in der Nähe haben wir uns angeschaut aber auch da arbeiten die Hebammen im Schichtbetrieb, man weiss also nicht im voraus mit wem man gebären wird. Deshalb war für uns dann klar, dass für uns die private und intime Atmosphäre mit eigener Hebamme zuhause am stimmigsten ist und wir genau dies für unser 1. Kind wünschen. Es war mir sehr wichtig eine natürliche Geburt zu haben, ohne Interventionen.

In der Zeit als ich schwanger wurde, habe ich von Kiria Vandekamp den Onlinekongress „Sex, Spirit and Birth“ heruntergeladen und konnte dort viele spannende und inspirierende Interviews hören. Dies war für mich der Anfang, mich mit dem Thema Gebären auseinander zu setzen und ich entwickelte schon da eine enorme Vorfreude und Neugierde auf meine erste Geburt! In der Schwangerschaft habe ich diverse Bücher gelesen, darunter der Klassiker „HypnoBirthing“ von Marie F. Mongan. Hypno Birthing finde ich interessant, aber teils ist es mir zu stark eine Methode mit fixem Vorgehen. Zwei weitere Bücher haben mich tiefer angesprochen, mich bestärkt und inspiriert: „Flow Birthing“ von Kristina Marita Rumpel und „Meisterin der Geburt“ von Jobina Schenk.

Während der Schwangerschaft (und auch schon zuvor, es war mir nicht neu) habe ich viel Yoga gemacht und meditiert, was die Verbindung zum Kind sehr unterstützt hat und auch das Vertrauen in mich, meinen Körper und mein Baby.
3 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin habe ich aufgehört zu arbeiten, ich war sehr froh darüber, genoss die Zeit zuhause und bemerkte, wie mein Bewegungsradius von Tag zu Tag kleiner wurde. Die Tage vergingen wie im Flug, obwohl ich „nichts“ machte – sehr viel Schlaf, warme Bäder, Meditationen, Essen zubereiten und schon war dann wieder Abend. Immer stärker hatte ich das Gefühl, dass das Baby bald kommen würde, wahrscheinlich vor dem errechneten Termin… Viele Frauen haben mir in diesen Wochen zu Geduld geraten weil ich ja Erstgebärende war.

5 Tage vor dem Termin habe ich mein Baby sehr tief unten gespürt, es war beim Gehen so, als spürte ich den Kopf zwischen meinen Beinen, ich konnte nicht mehr normal gehen. Ich fragte mich, das kann ja wohl nicht sein, dass sich dies jetzt noch 10 oder mehr Tage so anfühlen wird, mein Gefühl sagte mir ganz klar, bald gehts los. Aber meine Vernunft sagte zu mir, hey es kann echt sein dass es nun noch 2 Wochen oder länger geht, habe Geduld! So habe ich mich in meiner Meditation am Abend auf meine Geduld konzentriert.

Am gleichen Abend, als wir uns ins Bett legten, konnten wir nicht einschlafen bis plötzlich das warme Fruchtwasser aus mir heraus lief. Ich stupste meinen Freund S. an und sagte, dass dies nun wohl sicher kein Ausfluss sei (was ich die letzten Tage stark hatte) sondern Fruchtwasser. Ich bekam einen Lachanfall, was das Wasser zusätzlich schwallweise herausfliessen liess. Ich hatte einfach eine so grosse Vorfreude auf die Geburt und war in dem Moment so glücklich und aufgeregt, dass ich Tränen lachte.

Es war 23.15 Uhr, wir riefen die Hebamme an – zu meinem Erstaunen war sie gar nicht beeindruckt und sagte, ich solle mit zwei Bettflaschen ins Bett gehen und mich ausruhen und fragte, ob ich am nächsten Abend um 18.00 zu ihr kommen könne. Offenbar ging sie nicht davon aus, dass es bald losgehen würde. Etwas verdattert gingen wir also wieder ins Bett. Für mich war aber klar, das heute Nacht mein Kind auf die Welt kommen wird. Auch in meinen Vorstellungen fand die Geburt immer in der Nacht statt. Nach kurzer Zeit im Bett spürte ich dann auch die ersten feinen Wehen. Ich beauftragte S., den Pool nun aufzustellen und ging ins Wohnzimmer, machte mir schönes, sehr gedämmtes Licht mit Kerzen, atmete bewusst und ging in die Entspannung.

Als die Wehen um ca. 00.30 Uhr regelmässig waren, so alle 5 Minuten, riefen wir wieder bei der Hebamme an. Sie pfiff uns zurück, ich solle auf meine Kräfte achten, die Geburt könne nun 24 Stunden dauern und deshalb soll ich nun nochmal ins Bett liegen. Ich solle mich daran orientieren, dass ich als „Startzeichen“ darauf warten müsse bis ich alle 5 Minuten mindestens einminütige Wehen habe. Meine waren zwar bereits in dieser Regelmässigkeit da, jedoch noch deutlich kürzer mit 20-30 Sekunden.

Ich versuchte also kurz, mich ins Bett zu legen, spürte aber schnell, dass dies aktuell nicht die passende Position war. Deshalb ging ich nach einigen Minuten wieder ins Wohnzimmer, wo ich am Boden kniete und mich über den Gymnastikball legte mit dem Oberkörper und den Armen.

Ich tönte bereits jede Wehe mit „Aaaaah“ und „Ooooh“ mit, weil sich das sehr angenehm anfühlte.

Die Wehen kamen dann relativ schnell in kürzeren Abständen, bereits alle 3 Minuten, jedoch nach wie vor höchstens eine halbe Minute lang. Um 2.00 Uhr war der Pool mit Wasser gefüllt und ich stieg hinein. Es war sehr angenehm im warmen Wasser und im grossen Becken, ich konnte mich darin fast strecken, mein ganzer Körper lag im Wasser und so schwebte ich weiter durch die Wehen, die ich inzwischen auch im im unteren Rücken deutlich spüren konnte.

Als wir wieder die Hebamme anriefen, sagte sie wieder dass wir anrufen sollen wenn es noch stärker wird. So waren wir also auf uns gestellt und eigentlich war mir das ganz recht inzwischen, S. kümmerte sich sehr gut um mich und ich fühlte mich wohl. Ich dachte mir: „Okay, sie kommt nicht. Ich weiss aber, dass mein Kind heute Nacht kommt, wir machen das auch alleine, ich entspann mich jetzt und denke nicht mehr an die Hebamme und ob sie nun kommt oder nicht.“ Ich dachte kurz, eigentlich wäre es auch noch toll, wenn wir das alles alleine machen würden. Natürlich hatte ich auch viele Geburtsberichte von Alleingeburten gelesen. Es kam dann aber anders.

Weil ich auf die Toilette musste, kam ich aus dem Pool raus und als ich auf der Toilette sass, waren die Wehen sehr stark und ich blieb eine Weile so sitzen weil ich nicht aufstehen wollte. Danach versuchte ich mich in den Türrahmen zu stemmen, um die Schmerzen im unteren Rücken wegzudrücken. Es war nicht so effektiv wie erwartet weil ich zu klein war für den Türrahmen und deshalb konnte ich mich nicht mit genügend Kraft dazwischen drücken. Ich wechselte vors Sofa, kniete mich hin und stützte meinen Oberkörper auf dem Sofa ab. Die Schmerzen im Rücken waren inzwischen sehr stark und ich tönte sehr laut mit. S. drückte mit seinen Händen mit voller Kraft gegen meinen Rücken, so war es etwas entlastend für mich. Während der gesamten Zeit gingen mir ganz viele Dinge durch den Kopf und ich analysierte andauernd mein Verhalten, meinen Körper und zeitgleich wusste ich, dass ich aus dem Kopf raus musste, rein in den Körper und mich hingeben. Leider ist mir dies nicht so gelungen, wie ich es mir gewünscht habe. Die Kraft der Wehen haben mich überrollt: 3-4 Stunden nach Wehenbeginn hatte ich nun 10-minütige Wehen mit jeweils ca. 30 Sekunden Pause. Ich wusste so gut, dass ich mich entspannen und öffnen sollte für eine schmerzarme Geburt, war aber doch überrascht von der Heftigkeit der Wehen.

Wir beschlossen, dass wir nun nochmals die Hebamme informieren und sie machte sich dann auf den Weg. Als sie kam, gab es eine kurze Hektik, da sie noch Tücher und anderes vorbereiten musste – was mich in dem Moment sehr störte. Ich hatte bereits das Bedürfnis mit zu schieben bei den Wehen und sie wollte dann nach meinem Muttermund schauen. Zu Beginn hatte ich noch selbst getastet aber dann mit den langen und heftigen Wehen nicht mehr die Möglichkeit dazu. Erstaunt und beeindruckt sagte sie: „Wow, du bist ja bereits total geöffnet!“ Ich war so erleichtert, dass mein Gefühl bestätigt wurde, dass es nun nicht mehr lange gehen würde.

Für die Schlussphase wollte ich wieder in den Pool, und als ich da war, sah die Hebamme dass es zu wenig Wasser drin hatte und es so gefährlich sein könnte für das Kind wenn es zu früh einatmen würde… Also musste ich wieder zurück vors Sofa. Das war für mich sehr kraftaufwendig und mühsam, da ich kaum Wehenpausen hatte. Schliesslich aber fühlte ich mich sowieso besser ausserhalb des Wassers, wieder in der Position wie vorher vor dem Sofa. S. an meinem Kopf streichelte mich, hielt mich an den Händen und flüsterte mir ins Ohr. „Ruhig atmen, entspanne dich, du machst es super, du bist stark, öffne dich, lass es zu…“ Das hat mich enorm unterstützt und so konnte ich ein wenig ruhiger werden. Die Hebamme hielt während den Wehen gegen meinen Rücken und unterstützte mich so.

Ich spürte mein kleines Mädchen im Becken und es dehnte so wahnsinnig, ich wusste nicht mehr wie die Knie halten es fühlte sich an als könnte ich die Beine nicht genug auseinander nehmen. Immer wieder fühlte ich mit meiner Hand nach, ob das Köpfchen schon da ist. Doch es ging noch ein paar Wehen. Kurz hatte ich das Gefühl ich schaffe es nicht: es geht nicht, ich bin zu eng – dann kam mir in den Sinn dass ich dieses Gefühl in vielen Geburtsberichten lesen konnte und wusste – nun geht es wirklich nicht mehr lang, wir müssen kurz davor sein. Deshalb sprach ich innerlich mit meinem Baby und sprach ihr – und auch mir selbst – Mut zu und Kraft und dass wir es nun bald geschafft haben und uns sehen können. Dann war sie um 6.40 Uhr da – es hat sehr weh getan und auch als sie schon draussen war und zwischen meinen Beinen in den Händen der Hebamme lag, hielt der Dehnungsschmerz im Geburtskanal an und ich meinte ich sei aufgerissen. 3 Atemzüge blieb ich so, ich konnte mich noch nicht bewegen und hatte im ersten Moment noch keine Kraft mich zu bewegen um die Kleine zu sehen. Als ich dann wieder gut Luft hatte konnte ich mich drehen und sie zu mir nehmen. Ich konnte es kaum fassen, meine kleine Tochter in den Armen zu haben. Sie sah auch ein wenig mitgenommen aus und ein wenig benommen von der Geburt. Sie hat ganz viele dunkle Haare! Ich war in dem Moment – und bin – so stolz, zusammen mit S. und unserer Tochter diese Hausgeburt erlebt zu haben! Zusammen haben wir uns zu dritt eine Stunde lang angeschaut und S. und ich waren beide ganz still vor Staunen und von all der Liebe die da war.

Die Nabelschnur war sehr kurz und so kam Lara nur knapp an meine Brust. Um die Plazenta noch zu gebären entschieden wir uns nach 1 oder 2 Stunden abzunabeln. Es ging dann leichter und mit ein paar Nachwehen kam sie dann raus. Als die Hebamme kontrollierte, ob es Verletzungen gab – stellte sie zu meinem Erstaunen fest, dass es keine gab.

Die ersten Tage nach der Geburt hatten wir keinen Besuch und haben es sehr genossen. Mein Freund S. hat sich wunderbar um uns gekümmert. Eine Zeit des totalen Verliebtseins, Staunens, der Dankbarkeit und auch voller Stolz.

Rückblickend kann ich sagen, ich hatte eine selbstbestimmte Geburt zuhause, an dem Ort wo ich mich am wohlsten fühle. Dafür bin ich sehr dankbar, ich würde sagen, ich habe das Gefühl des Vertrauens auf einer neuen Weise gespürt und die Schönheit des Vertrauens erlebt. Wir konnten zwei Drittel der Geburt alleine sein, was ich auch sehr schön fand und S.  konnte uns sehr unterstützen und war aktiv dabei.

Für ein nächstes Mal wünsche ich mir, dass mir das loslassen und die Hingabe noch besser gelingt und ich wirklich aus dem Kopf raus kann. Ausserdem würde ich eine Hebamme suchen, die stärker mit mir in Kontakt kommt und mir mehr vertraut. Denn von meiner Seite her war von Anfang an klar, dass die Geburt nun losgeht und ich habe die Wehen offensichtlich auch richtig eingeschätzt. Das mehrmalige Telefonieren mit ihr und dass sie uns jeweils „zurückpfiff“, offenbar aus ihrer Erfahrung heraus mit Erstgebärenden, hat dazu beigetragen dass ich im Kopf blieb und die Situation laufend analysierte. Hätte sie mich besser gekannt und um mein Körpergefühl gewusst, hätte sie auch anders reagiert. Unser Kontakt war schon regelmässig während der Schwangerschaft aber es kam nie so ein inniges Vertrauensgefühl auf. Auch als ich sie auf verschiedene Themen wie selbstbestimmte Geburt, pressen, Hypnobirthing und vieles mehr angesprochen hatte, ging sie nicht stark darauf ein – somit wusste sie auch nicht, wie intensiv ich mich mental und auch mit Körperübungen auf die Geburt vorbereitete. Vielleicht gibt es ja nächstes Mal eine Alleingeburt 🙂

Ein wunderbarer Geburtsbericht, nicht wahr? Als ich ihn das erste Mal las, scrollte ich immer wieder hoch und runter und zählte die Anzahl der Telefonate. Ich dachte mir wie schade es doch ist, dass ihre Hebamme sie immer wieder zurückpfeift. Wo sie doch genau spüren kann, dass es los geht! Und hier liegt für mich der springende Punkt, weswegen ich diesen Bericht und R.’s eigene Reflektion auch für äußerst wertvoll erachte: Wer, wenn nicht die Mutter, kann am besten spüren, was in ihr passiert?

Gut, es mag Frauen geben, die wenig oder kein Gespür für sich selbst und für die Vorgänge in ihrem Körper haben … aber denen DIE es haben, warum wird es ihnen abgesprochen bzw. warum lassen sie es sich absprechen?

R.  war anfangs auch versucht den Empfehlungen ihrer Hebamme, sich hinzulegen, zu folgen. Doch ihre innere Stimme war laut genug, wieder aufzustehen. Ihre innere weibliche Führung hat sehr wohl gewusst, was zu tun ist. Sie WUSSTE also in diesen kostenbaren Momenten wirklich mehr als ihre Hebamme. Und nein, ich meine nicht das rationale Wissen! Nicht Schema F! Nicht Lehrbuchwissen! Nicht das Erfahrungswissen ihrer Hebamme! Ich meine das andere Wissen! …. (Frag mich jetzt bloss nicht wo Du dieses Wissen nachlesen kannst, liebe Leserin … Dafür gibt es keinen Quellennachweis, denn du selbst BIST diese Quelle.)

R.´s inneres weibliches Wissen hat sie ausserdem spüren lassen, dass sie aus diesem ganzen „Kopf-Wissen“ aussteigen muss. Sie war sogar an dem Punkt, dass ihr völlig egal war, ob die Hebamme nun kommt oder nicht. Und das macht nun mal eine Meisterin der Geburt (so wie ich sie sehe) aus … eine Frau, die alles um sich herum meistert, um den eigenen inneren Faden zu finden, welcher sich manchmal in der Tiefe nur erahnen lässt.

Also bitte pflege Deine innere weibliche Stimme. Sie ist bei manchen von uns so fein und empfindlich, dass sie immer wieder abgewürgt wird. Pflege sie deshalb, damit sie schön stark wird und auch in widersprüchlichen Zeiten Dir Deinen eigenen Weg zeigen kann.

Deine Jobina

Text + Foto © R.D.
Titelbild fotocredit Fotolia 124292248

8 Gedanken zu „Wenn die Erstgebärende mehr weiß, als die Hebamme …“

  1. Vielen Dank für das Teilen dieser wunderschönen Geschichte mit reichlich Tiefgang! Bestärkt mich immens.. es so zu tun wie ich es fühle und für richtig empfinde!

  2. Absolut widerwärtig wie die „Hebamme“ sich verhalten hat. Der sollte man die Berufsbezeichnung entziehen!
    In Liebe
    Mothership

    1. Naja das find ich jetzt zu hart. Denke einfach, dass sie sich sehr auf ihren Erfahrungswert verlassen hat. Ich habe auch Verständnis für sie. Jedem seinen Weg. Und der Vorteil: Ich habe nochmals sehr viel Vertrauen in mich gewinnen können!
      * R.

  3. Du hast alles gut gemacht und gemeistert. Dein Kind wird es euch danken. Übrigens, die Fruchtblase ist der einzig sichtbare Teil der Aura, daher haben Neugeborene keine. Es war auch gut ein paar Tage zu Hause zu bleiben und keinen Besuch zu haben.
    In manchen Kulturen bleiben die Kinder 40 Tage zu Hause, so kann sich die Aura neu bilden. Sie ist ja auch ein energetischer Schutzwall gegen alles im Außen.
    Super, weiter so!!!

  4. Als HG – Hebamme würde mich sehr interessieren, wie gut ihr und eure Hebamme euch während der Schwangerschaft kennen gelernt habt. Hast du dich mit ihr auf die Geburt vorbereitet und kannte sie dich gut genug, um dich einschätzen zu können? Eine Hebamme, die 2 Stunden und mehr auf die Plazenta wartet und euch offensichtlich während der Bondingphase so lange ihr wolltet, vollkommen in Ruhe gelassen hat, arbeitet mit Achtsamkeit und setzt sich sehr mit den Bedürfnissen von MuKi auseinander. Das passt nicht mit der geschilderten Gleichgültigkeit zu Geburtsbeginn zusammen.

  5. Wäre die Hebamme nicht da gewesen, hätte das mit dem Pool, der zu wenig Wasser enthielt, auch unschön enden können…

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