RICHTIGSTELLUNG zum Spiegelartikel „Meine Geburt gehört mir“ bzw. „Die Frau als wildes Tier“

Ich bin schon etwas länger in Verzug mit einer wichtigen Richtigstellung zum Artikel „Meine Geburt gehört mir!“ im Spiegel Magazin Ausgabe 52/2016. Da sich mittlerweile auch derStandard.at an diesem Artikel bedient hat und vergangene Woche der Spiegel nochmals den Artikel aus dem Archiv gekramt hat, möchte ich jetzt die Gelegenheit nutzen diesen sachlich richtig zu stellen. RICHTIGSTELLUNG zum Spiegelartikel „Meine Geburt gehört mir“ bzw. „Die Frau als wildes Tier“ weiterlesen

Glauben sie wirklich es ginge beim Gebären um die Wohnzimmeratmosphäre?

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung veröffentlichte am 24.10.17 eine spannende Meldung unter dem Titel „Im heimischen Flair zur natürlichen Geburt“ und ich frage mich ernsthaft: Glauben sie wirklich es ginge beim Gebären um die Wohnzimmeratmosphäre??? Glauben sie wirklich es ginge beim Gebären um die Wohnzimmeratmosphäre? weiterlesen

Heile Vulva – 2 Tipps für die Heilung von Geburtsverletzungen

Im wünschenswertesten Fall bist Du nach der Geburt Deines Kindes verletzungsfrei und Deine Vulva sieht aus wie vor der Geburt. Kommt es aber während des Gebärens zu Schürfungen und Rissen der Labien oder des Dammes können Dir zwei Tipps helfen, Deine Vulva wieder gesund zu pflegen. Heile Vulva – 2 Tipps für die Heilung von Geburtsverletzungen weiterlesen

Fehlgeburt: Eine Stille Geburt alleine meistern

Kürzlich hat wieder ein ganz besonderer Geburtsbericht zu mir gefunden. Es geht um eine „Stille Geburt“ oder auch „kleine Alleingeburt“. Die Auseinandersetzung mit dem Tod ist für uns alle ein Thema, doch entscheide bitte selbst, ob Du jetzt dafür bereit bist  und an dieser Stelle weiterlesen möchtest.

Gastbeitrag von Vanessa P.

Leander – Eines der schönsten Dinge die mir das Leben schenkte – oder ich mir selber schenkte

Mein Geburtsbericht; 9. Juli 2017; sonntags morgens gegen 6 Uhr in unserem wundervollen Zuhause

Viel zu früh, oder doch genau im richtigen Moment?! Dies vermag ich jetzt noch nicht zu sagen, doch auch dafür finde ich bald ´Worte´ und meine Wahrheit.

Es war samstags Nachts ( ich war gerade in der 16. Woche schwanger), als ich wie die letzten zwei Nächte, wieder mal nicht schlafen konnte. Meine Intuition sagte mir schon seit Freitag früh, dass ich Senk-/GeburtsWellen habe, mein Verstand und mein Außen jedoch „das sind Krämpfe, sie sind normal in der Schwangerschaft und gehen bald wieder vorbei“ (Trotz schon 10tägiger Magnesium Zufuhr, unterstützend mit Schüßler Salzen!)

Gegen 5 Uhr platzte die Fruchtblase, ich wusste es sofort. Es machte innerlich ´Plop´ und ich fühle mich endlich erlöst und erleichtert. Mein Freund hatte noch ausgesprochen, dass es ggf. Flüssigkeit aus meinem Hämatom (was seit ca. 10 Tage per Frauenärztin unten in meiner Gebärmutter festgestellt war) wäre. Kurz darauf musste ich wieder auf Toilette und mein Darm entleerte sich. Für mich schon ein weiteres Zeichen, dass die Geburt im Gang war. Fehlgeburt: Eine Stille Geburt alleine meistern weiterlesen

Alleingeburt von Zwillingen in Österreich

Es ist ein ganz besonderer Bericht. Einer mit absolutem Seltenheitswert. Ein Bericht, der sehr eindringlich zeigt, wie wichtig es ist, die eigenen Bedürfnisse als Frau zu erkennen und dafür einzustehen. Eine Alleingeburt von Zwillingen.

Gast-Geburtsbericht von S.

Drei Dinge vorweg, die mich sehr geprägt haben und somit großen Einfluss auf die Geburtsentscheidung hatten:
  1. Meine Mutter wollte mich als HG zur Welt bringen (sie kannte von ihrer Mutter nichts anderes). Mein Vater hatte große Angst vor Komplikationen, also ließ sich meine Mutter von ihm ins KH bringen. Dort kam ich als unkomplizierte Spontangeburt (zwar mit unnötigem Dammschnitt) in den frühen Morgenstunden zur Welt. Ich wurde abgenabelt, meiner Mutter kurz gezeigt und weg war ich. Erst abends als meine Mutter Fieber und eine Brustentzündung bekommen hatte (am 1. Tag!) hat man mich wieder zurückgebracht. Das war unser Bonding. Und ja, wie wichtig das Bonding ist merkt man erst wenn man keines hatte….
  2. Ich wurde als Kind mißbraucht. Lange Zeit habe ich dieses Ereignis verdrängt bis es sich gewaltsam an die Oberfläche meines Bewusstseins gekämpft hat. Es folgten alle möglichen Arten von Therapien – mittlerweile bin ich mit dem Ereignis an sich im Reinen (glaub ich halt, aber das Unterbewusste ist schlau! ;-)), lediglich in gewissen Situationen (zB gyn. Untersuchung) kommt Panik auf. Mittlerweile bin ich alt genug um mich und meinen Körper nicht mehr zu belügen („Es ist alles in Ordnung… alles ist gut…“ während der Untersuchung), ich lasse mich einfach nicht untersuchen – wozu auch? Ohne Beschwerden gehe ich nicht zum FA. Nur in den Schwangerschaften holt mich das Thema regelmäßig ein (Mutter-Kind-Pass-Untersuchung und Bezug von Kinderbetreuungsgeld sind in Ö gekoppelt und noch kann ich es mir nicht leisten darauf zu verzichten), allerdings habe ich seit der zweiten Schwangerschaft auf sehr verständnisvolle Ärzte getroffen, die mich so weit in Ruhe ließen. Noch eine Sache ist mir geblieben: eine extreme Schreckhaftigkeit (die Tür geht auf, mein Partner oder sonstwer Vertrauter kommt rein, ich sehe ihn und krieg fast einen Herzinfarkt…)
  3. Ich bin eine HSP, eine hochsensible Person. Dass ich „anders“ (kompliziert, mimosenhaft, dünnhäutig… waren gebräuchliche Ausdrücke in meiner Kindheit und Jugend) bin, weiß ich schon lange. Dass es dafür sogar eine eigene Bezeichnung gibt habe ich erst in dieser Schwangerschaft entdeckt. Wie als HSP im KH gebären? Wie mich öffnen?

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Mach bloß keinen Termin mit mir aus!

Ich habe sie noch nie gemocht. Solange ich mich erinnern kann  machten sie mir Stress und erzeugten einen kaum auszuhaltenden Druck. Termine.

Kundentermine, Zahnarzttermine, Verabredungen der Kinder oder ganz simple Dates mit Freunden… ja, sogar mein eigener Geburtstag … ungern, äußerst ungern! Das war mir immer viel zu stressig und bis letzten Sommer tendierte ich dazu einfach zu sagen: Mach bloß keinen Termin mit mir aus!

Willst Du wissen, wie mein „terminlicher Leidensweg“ aussah und welche Erkenntnis mich endlich davon befreit hast? Magst Du wissen, was das vielleicht auch mit Dir und Deiner Schwangerschaft zu tun hat? Mach bloß keinen Termin mit mir aus! weiterlesen

Bericht zur Auswertung von 354 Alleingeburten

 

Wieviele Alleingeburten gibt es eigentlich?

Gibt es so etwas wie einen Trend zur Alleingeburt?

Mit Stand vom 05.05.2017 sind 354 Alleingeburten erfasst und ausgewertet. Jetzt kannst Du Dich umfassend informieren über die Anzahl und die jeweiligen Begebenheiten dieser Geburtsoption.

Hier geht es zur kostenlosen Bestellung der 22-seitigen PDF-Datei: KLICK

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Geboren mit den Füßen voran – Alleingeburt aus Beckenendlage

Hätte sie die Wahl gehabt, hätte sie gerne eine Hausgeburt mit Hebamme gestaltet. Aber sie hatte keine Wahl, denn ihr Baby lag „verkehrt“ herum. Verkehrt genug, um in die Ausschlusskriterien zu geraten, die eine außerklinische Geburtsbegleitung unmöglich machen. Eine seltene Geburtslage, die auch klinisch häufig in einem Kaiserschnitt enden. Katharina traf jedoch ihre selbstermächtigte Entscheidung trotzdem zu Hause zu bleiben und erkannte zum Schluß, dass es wohl tatsächlich einen guten Grund gab, warum ihr Baby so lag wie es lag und mit den Füßen voran auf diese Welt geboren werden wollte.

GAST-GEBURTSBERICHT von KATHARINA Geboren mit den Füßen voran – Alleingeburt aus Beckenendlage weiterlesen

Wenn die Erstgebärende mehr weiß, als die Hebamme …

Im Folgenden darf ich den Geburtsbericht von R. mit Dir teilen. Sie hat ihrem Bericht zwar eine eindeutige Überschrift gegeben, aber ich habe mir erlaubt, diesen Bericht mit genau dieser Titelzeile „Wenn die Erstgebärende mehr weiß als die Hebamme … “ zu schmücken. Warum ich dieser Ansicht bin liest Du am besten selbst:

GAST-GEBURTSBERICHT von R.

Lara´s Geburt

Schon am Anfang der Schwangerschaft haben wir entschieden, dass wir eine Hausgeburt machen werden. Die Vorstellung, im Spital von irgendjemand Unbekanntem (Hebammen, Ärzte..) empfangen und begleitet zu werden, und vielleicht zu Geburtspositionen oder Interventionen gedrängt zu werden, war sehr abschreckend für uns.

Wenn die Erstgebärende mehr weiß, als die Hebamme … weiterlesen

Während Mann und Kind schlafen: Alleingeburt im Dunkeln

GAST-GEBURTSBERICHT von ISABELL

 

Erste Alleingeburt beim 2. Kind

Vor 1 1/2 Monaten war es also bei uns auch soweit.
Im November, 1 Tag vor Vollmond, löste sich morgens der Schleimpfropf und damit 1 Tag nach ET wunderte ich mich über diesen zarten Anfang an diesem plötzlich geheimnisvoll funkelnden Morgen – hatte es doch beim Brüderchen vor 3 Jahren so abrupt und (für mich, naiv wie ich war) unerwartet angefangen.
Es war knackig kalt an diesem Tag und meine Schwester feierte ihren Geburtstag nach, wo wir zum Mittag hinfuhren und alle prophezeiten, dass das Kind wohl in dieser Nacht zum Vollmond auf die Welt kommen würde, das ist oft so – über den Abgang des Pfropfes bewahrte ich jedoch Stillschweigen, niemand erfuhr, was bereits vor sich ging. Ich hatte eine traumatische erste Geburtserfahrung hinter mir, wenn auch alles „glatt“ lief bei dieser Hausgeburt und darum war heute alles anders – mystisch schön und ich genoss diese Zeit ganz für mich allein. Eine innere Tür ging auf und die Welt um mich herum war viel klarer, der Spaziergang, seine Kälte, das frost- knackende Laub unter meinen Füßen und meine geschwollene und aufgeweichte Scheide – dass es jetzt los ging – und ich wollte diese Magie ausgiebig in mich aufnehmen! Während Mann und Kind schlafen: Alleingeburt im Dunkeln weiterlesen