Schlagwort-Archive: Alleingeburt

Schwangerschaft als Türöffner zur eigenen Seele und dann eine wunderschöne Alleingeburt

 

Hallo! Mein Name ist Daniela, ich bin 32 Jahre alt und Mama von drei Kindern. Meine Söhne sind 7 und 4 Jahre und meine Tochter 3 Monate. Mit ihr habe ich eine wunderschöne und unglaubliche Alleingeburt erlebt von der ich gerne erzählen möchte. Es ist mir ein Anliegen meine Erfahrungen mit anderen werdenden Mamis zu teilen, egal, ob bereits voller Vorfreude auf die Geburt oder vielleicht noch gar nicht schwanger und womöglich voller Angst. Ich möchte dazu ermutigen der Freude keine Grenzen zu setzen und darauf hinweisen, dass schlechte Geburtserlebnisse wirklich geheilt werden können und zwar aus eigener Kraft.

Ich selbst habe drei völlig unterschiedliche Geburten erlebt. Heute weiß ich, dass jede dieser drei Geburten für sich genommen meiner jeweiligen Persönlichkeit entsprochen hat. Das heißt, ich habe mich von Geburt zu Geburt bzw. von Schwangerschaft zu Schwangerschaft verändert und habe immer mehr zu mir selbst gefunden. Eine schöne Erkenntnis. Und ich bin überzeugt, dass jede Frau durch eine Schwangerschaft und die Geburt eine ganz große Chance bekommt sich selbst ‘kennen-zu-lernen’ und persönlich zu wachsen. Ich mag sogar behaupten es ist die Chance ihres Lebens!

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Alleingeburt bei ET+10 am 05.01.2020

Erstgebärende, Terminüberschreitung, stattliche Kindsmaße, Beckenendlage … Jeder leitlinientreue Geburtshelfer wird bei diesem Geburtsbericht ordentlich ins Schwitzen kommen. Und doch hat sie diese Geburt mit ihrem Mann zusammen wunderbar gemeistert. Michelle berichtet über ihre Alleingeburt am 05.01.2020 bei ET+10

Ronja, 4300g, 53cm, KU 37cm

Als ich um 5.17 Uhr aufgewacht bin, habe ich erstmal auf die Uhr geschaut und mir nicht viel dabei gedacht – in den letzten Wochen hatte ich einen sehr unruhigen Schlaf und wachte immer früh auf. So weit also alles normal.

Kurz darauf hatte ich aber ein unangenehmes Ziehen im Bauch – war das etwa eine Wehe? Ich hatte bisher weder spürbare Übungswehen, noch Senkwehen gehabt, war also nicht sicher, wie sich eine Wehe überhaupt anfühlt. Ich bin dann erstmal aufgestanden und wollte mir einen Tee machen, da kam aber schon wieder dieses unangenehme Gefühl. Jetzt erschien es mir doch etwas komisch und ich sah auf die Uhr, um den Abstand zu beobachten. Da war ich dann ziemlich überrascht, das komische Gefühl kam nämlich alle drei Minuten wieder… Und kaum hatte ich das festgestellt, musste ich aufs Klo. Mein Darm entleerte sich und der Schleimpfropf ging ab.

Erst jetzt konnte ich erfassen, das die Geburt in vollem Gange ist! Ich tastete noch einmal die Kindslage, bis vor zwei Tagen lag das Baby nämlich noch in Beckenendlage. Das hätte zwar an meiner Entscheidung zur Alleingeburt nichts geändert, aber ich wollte doch wissen, womit ich es zu tun hatte.

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01.01.2020 Natalies Neujahrsbaby. Dieses Mal wie gewünscht.

Natalie hat bereits den Geburtsbericht ihres ersten Kindes 2017 hier veröffentlicht. Damals musste sie ihr Vorhaben einer Alleingeburt abbrechen, aber dieses Mal lief es wie gewünscht. Noch dazu ist ihr Neujahrsbaby die erste gemeldete Alleingeburt in 2020.

Natalies Geburtsbericht:

Auch wenn die Geburt meiner Tochter nicht ganz so verlaufen war, wie ich es erträumt hatte war klar, dass wir unseren Weg gefunden haben. Und so startete Ostermontag 2019 mit dem positiven Schwangerschaftstest eine wahnsinnig aufregende und komplett stressfreie Zeit für uns. Ich machte eine minimale Vorsorge mit meiner Hebamme, vor allem das Tasten der Kindslage war mir wichtig, das Kleine hatte sich aber ganz brav um die 20. Woche in Schädellage begeben und harrte so dann aus. Kein Arzt, kein Ultraschall, keine einzige vaginale Untersuchung. Ich genoss diese Schwangerschaft unendlich, auch wenn sich gegen Ende ein paar Wehwehchen einstellten, die ich in der hiesigen Hebammenpraxis sehr erfolgreich durch Akupunktur und Tapen behandeln ließ. Auch zur geburtsvorbereitenden Akupunktur ging ich diesmal.
Der Geburtstermin sollte so um den 02.01.2020 sein, also bibberte ich mich durch die Weihnachtszeit, weil ich da auf keinen Fall gebären wollte. Und als diese dann überstanden waren, hieß es einfach nur noch Warten. Bis Silvester.

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Geheimplan: Alleingeburt. Geburtsbericht einer Schulmedizinerin

Der Name der Autorin dieses Geburtsberichts bleibt geheim, so wie ihr Plan einer Alleingeburt, in den sie nicht einmal ihren Mann einweihen konnte.
Schon vor meiner ersten Geburt las ich viel bei Jobinas und Sarah Schmids Webseite und mir war klar, dass ich möglichst lange allein sein wollte. Ich empfand es allerdings noch normal, dann in die Klinik zu fahren (bei 7 cm Muttermundöffnung), was aber leider in Wehentropf und PDA, sowie Saugglocke und Dammriss 3. Grades endete. Nach einem ordentlichen Babyblues, fast einer Depression, wurde mir schlagartig klar, dass ich bei der nächsten Geburt komplett alleine und ungestört sein wollte. Ich konnte mit niemandem über meinen Wunsch sprechen, da mich alle für bekloppt erklärt hätten, wie ich dieses „Risiko“ als Schulmedizinerin eingehen könnte.

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Ich habe es geschafft! Ein Alleingeburtsbericht

Und noch eine Meisterin der Geburt, Sarah Noel,  lässt uns an ihren zwei erlebten Gebärerfahrungen teilhaben.

Vorgeschichte:

Für meine erste Geburt planten wir eine Hausgeburt. Wir hatten eine wunderbare Hebamme gefunden und ich belas mich viel zu der Thematik einer schmerzarmen Geburt. Mein positives Mindset stand und so startete ich bei 39+4 in die ersten Wellen.

Relativ unbefangen konnte ich diese gut annehmen und verarbeiten. Die Hebamme wurde informiert, aber empfand die Wellen nicht als ausreichend, als sich schon zu uns zugesellten. Nach einem Bad musste ich mich übergeben, was mich sehr aus dem Geburtsflow geworfen hatte. Als ich anfing etwas zu bluten, riefen wir endgültig die Hebamme hinzu. 8cm war ihr MuMubefund, nach dem Eintreffen. Danach stagnierte die Geburt und sie diagnostizierte einen Geburtsstillstand und dass mein Sohn sich nicht optimal eingedreht hatte ins Becken. Ich habe es geschafft! Ein Alleingeburtsbericht weiterlesen

Ein Kaiserschnitt und zwei schmerzfreie Geburten

Kann eine Geburt wirklich schmerzfrei sein? Sie gehört ja fast zum größten Zweifel im Leben einer Frau, die schmerzfreie Geburt. Und doch gibt es sie! Wenn  Gastautorin Marie ihrem Umfeld von ihren zwei schmerzfreien Geburten berichtet, dann erntet sie ungläubige Blicke. Eine schmerzfreie Geburt gehabt zu haben scheint noch skandalöser zu sein als die Tatsache, dass sie zwei ihrer Kinder außerklinisch zur Welt gebracht hat.

Lies mal, wie sich 3fach-Mama Marie von einer Geburt zur nächsten entwickelt hat: Ein Kaiserschnitt und zwei schmerzfreie Geburten weiterlesen

Haben Mediziner noch Demut vor der natürlichen Geburt?

Sie hat es wieder getan! Alleingeburt-Pionierin Sarah Schmid hat mal wieder ohne medizinische Hilfe geboren. Und dieses Mal sogar Zwillinge! Die Bild-Zeitung berichtete. Die Leipziger Volkszeitung berichtete.

Und wie es sich gehört, wird zu jedem Thema eines Zeitungsartikels schnell noch ein Experte befragt. Die Leipziger Volkszeitung befragte eine Oberärztin aus der Frauenklinik Mainz, welche selbst Mutter von zwei Kindern ist. Zitat: Den Wunsch allein zu gebären, hält die zweifache Mutter für egoistisch und verantwortungslos. „Auch das Kind hat schließlich das Recht auf ein gesundes Leben.“ Stecke das Kind im Geburtskanal fest, habe ein Arzt drei bis vier Minuten, um zu handeln – deshalb sei schnelle, medizinische Hilfe im Notfall wichtig.

Da war sie wieder! Die Verantwortungslos-Keule! Und die Egoistisch-Keule! Jede Andersgebärende kennt diese beiden Keulen, die da einfach auf uns drauf gedroschen werden. Im Grunde sind es ja nur Totschlag-Argumente, um herauszustellen, dass man eben anderer Meinung ist und neben der eigenen keine weitere Meinung akzeptiert und jegliche Diskussion einfach tot schlägt. Und eigentlich jucken mich solche Sprüche auch gar nicht mehr. Und doch bewegt mich diese Aussage der Oberärztin tief in meinem Inneren und ich frage mich: Wo ist die Demut? Haben Mediziner noch Demut vor der natürlichen Geburt? weiterlesen

Auswertung der Alleingeburten des Jahres 2018

Wieviele Alleingeburten gibt es eigentlich? Gibt es einen Trend zur Alleingeburt? Hier kommen die erfassten Zahlen und Ergebnisse für 2018.

Anzahl der erfassten Alleingeburten gesamt

Es gab 2018 mindestens 151 Geburten, die ohne die Anwesenheit von Geburtshelfern/Hebammen stattfanden. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich zum jetzigen Zeitpunkt eine leicht rückläufige Entwicklung. Vergleicht man jedoch die Zahlen gemäß dem Zeitpunkt der Auswertung des Vorjahres ist bereits eine leichte Steigerung zu sehen. Erfahrungsgemäß trudeln im Laufe des Jahres immer noch Meldungen zum Vorjahr herein. Die hier veröffentlichen Zahlen sind der Stand vom 28.2.2019.

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Spinnst Du? Alleingeburt zu Hause in der Wanne

Es gibt Alleingeburten mit anwesenden Partnern, Geschwisterkindern und anderen Familienangehörigen. Und es gibt Alleingeburten, die werden von der Mama wirklich ganz allein gemeistert. Solch einen Geburtsbericht hat N. zur Verfügung gestellt:

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