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Eine Alleingeburt an Heiligabend

Sandra ist Erstgebärende und bereitet sich auf eine Hausgeburt mit Hebamme vor. Doch dann kommt es anders als erwartet und sie meistert eine Alleingeburt am Heiligabend. Hier teilt Sandra ihren Geburtsbericht mit Dir:

„Umarmt eure Kinder fest! Und sagt ihnen, wie sehr ihr sie liebt!“

Als Norman und ich den Wunsch fassten ein Baby zu bekommen, war eines von Anfang an klar: Es wird keine Klinikgeburt. Schnell wurde der Gedanke an ein Geburtshaus verworfen, da wir hier keines mehr haben. Ich fand in der nächstgrößeren Stadt glücklicherweise eine Hausgeburtshebamme. Sie durfte allerdings nur deshalb meine Betreuung übernehmen, weil es auch hier keine Hausgeburtshebammen mehr gibt. Es gab an der Sache nur einen Haken: In der Weihnachtswoche, die bereits in die Rufbereitschaft fiel, war sie für eine Woche nicht abrufbar, da sie ihre Familie besuchte. Für diese Zeit bekamen wir glücklicherweise eine Vertretung organisiert, denn eine andere Hausgeburtshebamme aus derselben Stadt erklärte sich bereit, diese Woche abzudecken. Parallel dazu hatten wir uns dennoch einen Platz in einer der besten Kliniken mit anthroposophischer Geburtshilfe gesichert, falls es im Vorfeld zu Komplikationen gekommen wäre. Kurz vor der besagten Weihnachtswoche haben wir allerdings bescheid bekommen, dass die vertretende Hebamme aufgrund eines familiären Todesfalls nun doch nicht zur Verfügung steht.

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Wenn das Vorhaben einer Alleingeburt selbstbestimmt abgebrochen wird. Eine Mama erzählt.

Ein Gast-Geburtsbericht von Natalie, die als Erstgebärende eigentlich eine Alleingeburt geplant und sich gut vorbereitet hatte, dann aber mitten im Geburtsgeschehen merkte, dass etwas suboptimal war.
Natalie schrieb mir:

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Auswertung der Alleingeburten des Jahres 2017

Wieviele Alleingeburten gibt es eigentlich? Gibt es einen Trend zur Alleingeburt? Hier kommen die erfassten Zahlen für 2017.

 

Anzahl der Alleingeburten

Es gab 2017 mindestens 143 Geburten, die ohne die Anwesenheit von Geburtshelfern/Hebammen stattfanden.  Auf den ersten Blick scheint es hier eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr mit 131 zu geben.

 

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RICHTIGSTELLUNG zum Spiegelartikel “Meine Geburt gehört mir” bzw. “Die Frau als wildes Tier”

Ich bin schon etwas länger in Verzug mit einer wichtigen Richtigstellung zum Artikel “Meine Geburt gehört mir!” im Spiegel Magazin Ausgabe 52/2016. Da sich mittlerweile auch derStandard.at an diesem Artikel bedient hat und vergangene Woche der Spiegel nochmals den Artikel aus dem Archiv gekramt hat, möchte ich jetzt die Gelegenheit nutzen diesen sachlich richtig zu stellen. RICHTIGSTELLUNG zum Spiegelartikel “Meine Geburt gehört mir” bzw. “Die Frau als wildes Tier” weiterlesen

Glauben sie wirklich es ginge beim Gebären um die Wohnzimmeratmosphäre?

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung veröffentlichte am 24.10.17 eine spannende Meldung unter dem Titel “Im heimischen Flair zur natürlichen Geburt” und ich frage mich ernsthaft: Glauben sie wirklich es ginge beim Gebären um die Wohnzimmeratmosphäre??? Glauben sie wirklich es ginge beim Gebären um die Wohnzimmeratmosphäre? weiterlesen

Heile Vulva – 2 Tipps für die Heilung von Geburtsverletzungen

Im wünschenswertesten Fall bist Du nach der Geburt Deines Kindes verletzungsfrei und Deine Vulva sieht aus wie vor der Geburt. Kommt es aber während des Gebärens zu Schürfungen und Rissen der Labien oder des Dammes können Dir zwei Tipps helfen, Deine Vulva wieder gesund zu pflegen. Heile Vulva – 2 Tipps für die Heilung von Geburtsverletzungen weiterlesen

Fehlgeburt: Eine Stille Geburt alleine meistern

Kürzlich hat wieder ein ganz besonderer Geburtsbericht zu mir gefunden. Es geht um eine “Stille Geburt” oder auch “kleine Alleingeburt”. Die Auseinandersetzung mit dem Tod ist für uns alle ein Thema, doch entscheide bitte selbst, ob Du jetzt dafür bereit bist  und an dieser Stelle weiterlesen möchtest.

Gastbeitrag von Vanessa P.

Leander – Eines der schönsten Dinge die mir das Leben schenkte – oder ich mir selber schenkte

Mein Geburtsbericht; 9. Juli 2017; sonntags morgens gegen 6 Uhr in unserem wundervollen Zuhause

Viel zu früh, oder doch genau im richtigen Moment?! Dies vermag ich jetzt noch nicht zu sagen, doch auch dafür finde ich bald ´Worte´ und meine Wahrheit.

Es war samstags Nachts ( ich war gerade in der 16. Woche schwanger), als ich wie die letzten zwei Nächte, wieder mal nicht schlafen konnte. Meine Intuition sagte mir schon seit Freitag früh, dass ich Senk-/GeburtsWellen habe, mein Verstand und mein Außen jedoch “das sind Krämpfe, sie sind normal in der Schwangerschaft und gehen bald wieder vorbei” (Trotz schon 10tägiger Magnesium Zufuhr, unterstützend mit Schüßler Salzen!)

Gegen 5 Uhr platzte die Fruchtblase, ich wusste es sofort. Es machte innerlich ´Plop´ und ich fühle mich endlich erlöst und erleichtert. Mein Freund hatte noch ausgesprochen, dass es ggf. Flüssigkeit aus meinem Hämatom (was seit ca. 10 Tage per Frauenärztin unten in meiner Gebärmutter festgestellt war) wäre. Kurz darauf musste ich wieder auf Toilette und mein Darm entleerte sich. Für mich schon ein weiteres Zeichen, dass die Geburt im Gang war. Fehlgeburt: Eine Stille Geburt alleine meistern weiterlesen

Alleingeburt von Zwillingen in Österreich

Es ist ein ganz besonderer Bericht. Einer mit absolutem Seltenheitswert. Ein Bericht, der sehr eindringlich zeigt, wie wichtig es ist, die eigenen Bedürfnisse als Frau zu erkennen und dafür einzustehen. Eine Alleingeburt von Zwillingen.

Gast-Geburtsbericht von S.

Drei Dinge vorweg, die mich sehr geprägt haben und somit großen Einfluss auf die Geburtsentscheidung hatten:
  1. Meine Mutter wollte mich als HG zur Welt bringen (sie kannte von ihrer Mutter nichts anderes). Mein Vater hatte große Angst vor Komplikationen, also ließ sich meine Mutter von ihm ins KH bringen. Dort kam ich als unkomplizierte Spontangeburt (zwar mit unnötigem Dammschnitt) in den frühen Morgenstunden zur Welt. Ich wurde abgenabelt, meiner Mutter kurz gezeigt und weg war ich. Erst abends als meine Mutter Fieber und eine Brustentzündung bekommen hatte (am 1. Tag!) hat man mich wieder zurückgebracht. Das war unser Bonding. Und ja, wie wichtig das Bonding ist merkt man erst wenn man keines hatte….
  2. Ich wurde als Kind mißbraucht. Lange Zeit habe ich dieses Ereignis verdrängt bis es sich gewaltsam an die Oberfläche meines Bewusstseins gekämpft hat. Es folgten alle möglichen Arten von Therapien – mittlerweile bin ich mit dem Ereignis an sich im Reinen (glaub ich halt, aber das Unterbewusste ist schlau! ;-)), lediglich in gewissen Situationen (zB gyn. Untersuchung) kommt Panik auf. Mittlerweile bin ich alt genug um mich und meinen Körper nicht mehr zu belügen (“Es ist alles in Ordnung… alles ist gut…” während der Untersuchung), ich lasse mich einfach nicht untersuchen – wozu auch? Ohne Beschwerden gehe ich nicht zum FA. Nur in den Schwangerschaften holt mich das Thema regelmäßig ein (Mutter-Kind-Pass-Untersuchung und Bezug von Kinderbetreuungsgeld sind in Ö gekoppelt und noch kann ich es mir nicht leisten darauf zu verzichten), allerdings habe ich seit der zweiten Schwangerschaft auf sehr verständnisvolle Ärzte getroffen, die mich so weit in Ruhe ließen. Noch eine Sache ist mir geblieben: eine extreme Schreckhaftigkeit (die Tür geht auf, mein Partner oder sonstwer Vertrauter kommt rein, ich sehe ihn und krieg fast einen Herzinfarkt…)
  3. Ich bin eine HSP, eine hochsensible Person. Dass ich “anders” (kompliziert, mimosenhaft, dünnhäutig… waren gebräuchliche Ausdrücke in meiner Kindheit und Jugend) bin, weiß ich schon lange. Dass es dafür sogar eine eigene Bezeichnung gibt habe ich erst in dieser Schwangerschaft entdeckt. Wie als HSP im KH gebären? Wie mich öffnen?

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Bericht zur Auswertung von 354 Alleingeburten

 

Wieviele Alleingeburten gibt es eigentlich?

Gibt es so etwas wie einen Trend zur Alleingeburt?

Mit Stand vom 05.05.2017 sind 354 Alleingeburten erfasst und ausgewertet. Jetzt kannst Du Dich umfassend informieren über die Anzahl und die jeweiligen Begebenheiten dieser Geburtsoption.

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Geboren mit den Füßen voran – Alleingeburt aus Beckenendlage

Hätte sie die Wahl gehabt, hätte sie gerne eine Hausgeburt mit Hebamme gestaltet. Aber sie hatte keine Wahl, denn ihr Baby lag “verkehrt” herum. Verkehrt genug, um in die Ausschlusskriterien zu geraten, die eine außerklinische Geburtsbegleitung unmöglich machen. Eine seltene Geburtslage, die auch klinisch häufig in einem Kaiserschnitt enden. Katharina traf jedoch ihre selbstermächtigte Entscheidung trotzdem zu Hause zu bleiben und erkannte zum Schluß, dass es wohl tatsächlich einen guten Grund gab, warum ihr Baby so lag wie es lag und mit den Füßen voran auf diese Welt geboren werden wollte.

GAST-GEBURTSBERICHT von KATHARINA Geboren mit den Füßen voran – Alleingeburt aus Beckenendlage weiterlesen